Mittwoch, 19. August 2015

Ich nehme das, was Du nicht willst - ethisch shoppen [nachhaltigkeit]

So. Ich mache mich heute ma so richtig beliebt!!! Nicht. Ich habe sehr seeehr seeeeehr lange Posts geschrieben. Über mehrere Monate (am Stück! Gelogen.), Nächte, Blitzgedanken, Quellenverweise angefügt, 100 prozentige Sicherheit gesucht, Philosophien formuliert, ... Die klopp ich inne Tonne. Denn. Ich habe überlegt: "Maren, also Minza, was willste? Moppern oder Lösung?" Es geht ums Shoppen, schöne Dinge, Überfluss, Schnickschnack, sich Gutes tun (Yay!) ... auf Kosten anderer (Örgs!).
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Ich will nicht erklären, warum ich nicht mehr bei H&M, Hema, Xenos, ... einkaufe, noch nie bei Zalando, Primark, Hassenichgesehn eingekauft habe, warum mich Kooperationsanfragen mit Ikea-Produkten oder Amazon-Gedöns zwar bauchpinseln aber ich sie abgesagt habe und warum mich gerade dieser Ikea-Hype zum 23. Beistelltischchenglück (jetzt geht's an die Korkeiche) dezent nervt

Genauso nervt wie Tulpen im Januar, Tüte-an-der-Kasse-Käufer zur Unterstützung des Plastikwahnsinns, nutzlose Cellulitecremes gegen Normalität, pharmazeutische Produkte aufgrund kreativer Bedarfslügen, Replika von Designmöbeln, Kaffeekapseln, Nestlé, ... und Primarktüten an Händen von sozialen Wesen. Das hat was mit Achtung von Natur, Mensch und Tier zu tun. Und bzgl. dem Mode- und Wohn-Shoppen was mit Architektur, Stadtbild, Heimat, Identifikation und ... Urlaub.

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Merkste' die 1.: Das passt alles in keinen Post. Auch nicht in vier.
Merkste' die 2.: Ich sach doch was.
Aber warte, noch eben das ↓ und dann. 


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Warum ich eigentlich nicht...? 1.
Weil ich mich lieber dem Positiven widme, als dem Gemopper. 2. Weil ich grundsätzlich eine Haltung lieber lebe -von der man sich eine Scheibe abschneiden, hinzufügen oder es sein lassen kann- als zu missionieren. 3. Denn ich gehe davon aus, dass eh jeder diese Themen und Konzerne kennt und entscheidet, wie er es damit halten will. 4. Weil ich nicht auf alle Fragen die aktuellste und klügste Antwort habe (aber auf viele, so isses ja nich). 5. Weil sich bei mir schnell der Anspruch einer wissenschaftlichen Arbeit ergibt und das dauert wenn man es so nebenbei macht. 6. Weil ich diskutieren will, weil ich Denkfehler ausmerzen und Wissen dazu gewinnen mag. Und da ist so'n Blog nicht das geeignete Medium. 7. Ich bin mir selber nicht immer treu - Beispiel: Der gewonnene Gutschein.

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Ich kaufe, verkaufe auf dem Flohmarkt und online, verschenke und manchmal gibt es auch neues Neues. In meiner Idealismusblase träume ich davon, dass die Hersteller von fairer Ware so viel an Kaufkraft gewinnen, dass die die unter übelsten Bedingungen leiden zum Guten wechseln können und somit die miesen Konzerne gezwungen sind umzudenken. Und als Käufer entscheide ich an der Kasse mit.

Und bis dahin kaufe ich weniger Neues, wenn dann zunehmend bewusster und es gilt für mich immer wieder:
Ich nehme das, was Du nicht willst!

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Spenden abgeben, Schönes kaufen, soziale Arbeit unterstützen. Beispiele in Köln:

BfO - Bürger für Obdachlose e.V.

Ein soziales Unternehmen, das mit Engagement und Herz gegen Armut, Arbeitslosigkeit, soziale Ausgrenzung und für nachhaltigen Konsum eintritt. 

Projekte: mobile Suppenküche für Wohnungslose am Appellhofplatz, kostenfreies Verteilen von Kleidung an Wohnungslose, Arbeitsprojekt für Wohnungs- und Langzeitarbeitslose, Gebrauchtwarenkaufhaus.

Abgeben/Kaufen: Kleidung, Möbel, Wohnaccessoires, Haushaltsgeräte, Geschirr, Spielzeug, Sportutensilien, Bürobedarf, Werkzeug, Fahrräder, Bilder, Bücher, Bettwäsche, ...

Meine Fundstücke:
zwei Esszimmerstühle, Kerzenständer, Vasen, Decken, Kissenhüllen, Messer, Teller, Spiegel, Weihnachtsdeko, Drahtschrank, Kommode, Marmorgartentisch, Doris-Day-Sessel, Körbe, Wolle, ...


Silcherstraße 11, 50827 Köln-Bickendorf 
Montag bis Freitag 10–13 und 14–18 Uhr, Samstag 10–14 Uhr

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Emmaus
  
Eine Lebens- und Arbeitsgemeinschaft in der die einen ein Dach über dem Kopf finden, die anderen einen Weg aus der Anonymität und Isolation, wieder andere die Verwirklichung eines anderen Lebensstils.

Projekte: mobile Suppenküche für Wohnungslose am Appellhofplatz, Unterstützung mit Transporten von Gütern in hilfsbedürftige Regionen,  Hilfsaktion im „Jungle von Calais“ mit mehr als 3.000 Flüchtlingen vor dem Hafen von Calais und die 2.Hand-Läden in Köln.
 

Abgeben/Kaufen: Kleidung, Möbel, Wohnaccessoires, Haushaltsgeräte, Geschirr, Bilder, Bücher, Platten, Filme, Bettwäsche, Sportutensilien, Fahrräder, ...

Meine Fundstücke: Hauptsächlich Kleidung und auch Bilder, Bücher, Platten, Filme,  feinste alte Bettwäsche und Stoffe, ...


Hauptsitz in der Geestemünder Straße 42, 50735 Köln-Niehl
Montag bis Freitag 15 - 18 Uhr, Samstag 10 - 14 Uhr
 

Kleines Lädchen am Baudriplatz 16, 50733 Köln-Nippes
Montag bis Freitag 16 - 18:30 Uhr, Samstag 10 - 14 Uhr
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Frohes shoppen + liebe Grüße . Maren


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Kommentare:

  1. Wie Recht du hast! Ich bin auch gerade am Ausmisten, Verschenken und ändern. So viel Kram, den ich nicht brauche und so viele schöne Dinge, die es noch zu entdecken gibt. Individuell und einzigartig - ja, so sollte man wohnen. Danke!

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  2. Was du alles beim Sperrmüll findest! Das ist ja unglaublich - ich muss mal bei euch um die Häuser ziehen!

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    1. Also,... hier in Köln finde ich kaum Schönes beim Sperrmüll. Alles alte Prötteln und vom Land! ;) Aber kommen musste' trotzdem!

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  3. Hach Maren, wie gerne würde ich wie Du..... doch ich gebe zu ich bin eines dieser Ikeakinder und stehe dazu. Da weiss ich aber auch, dass sie z.B. ihre Glassachen im schwedischen Glasreich produzieren lassen und es einige der kleinen Glasfabriken nicht mehr geben würde ohne diese Unterstützung des Riesen. Diverse dieser bösen Marken habe ich auch im Schrank,doch eher aus Unwissenheit zur Zeit des Kaufs und wegwerfen mit dem jetzigen Wissen halte ich auch nicht für richtig, doch natürlich meide ich inzwischen so einige Läden. Und da ich es nicht so mit Secondhand-Kleidung habe achte ich hier inzwischen auch auf Nachhaltigkeit und sowieso brauche ich gar nicht mehr sooooo viel, wie ich früher immer zu brauchen glaubte.... Auch bei Möbeln, lieber streiche ich oder schiebe mal wieder von rechts nach links als neu zu kaufen. Du siehst ich befinde mich auf einem guten Weg, allerdings bin ich noch weit entfernt von Dir. Ich werde aber weiter an mir arbeiten, denn dieser Bericht von Dir und besonders besonders die Fotos haben mir mal wieder die Augen geöffnet, hoffentlich auch nachhaltig. Danke dafür liebe Maren und hab noch einen schönen Tag.
    Sanne

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    1. Ja Sanne, es gibt auch Positives von Ikea, H&M, etc. zu berichten! Das mit den kleinen Glasfabriken finde ich wunderbar, so auf den ersten Blick!

      Aber auf der anderen Seite der Waage gibt es zu viel gewichtig Grausames, dass für mich jedes noch so schöne z.B. Ikea-Teil an Attraktivität verliert. Wegschmeißen der alten Sachen ist kontraproduktiv, wie Du schreibst, ich gebe sie lieber nach und nach in den Kreislauf der 2.Hand. Ich mag mich mit diversem Neugedöns einfach nicht mehr umgeben und ich halte die Philosophie des Billigkaufens, immer wieder neu, immer mehr, .. für fatal.

      Von meinen Idealen bin ich allerdings selbst noch weit entfernt. Ich strebe keinen Perfektionismus an, das ist zum Scheitern verurteilt, aber ich versuche immer wieder auf's Neue mein Gewissen und Handeln halbswegs überein zu kriegen.

      Danke Dir, Sanne!

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  4. Liebe Maren, und schon wieder bin ich bei dir hängengeblieben. Schon wieder ein SINNVOLLER Artikel, danke! Ich fühle mich auch etwas ertappt, obwohl ich eher selten neue Sachen kaufe und auch vieles selbst mache oder verändere. Ich habe oft ein schlechtes Gewissen, weil ich überhaupt bei Läden einkaufe, von denen ich weiß, dass vieles nicht mit rechten Dingen zugeht. Danke fürs Erinnern und danke für die Links! Wenn mir übrigens Sachen in meiner Wohnung nicht mehr gefallen, dann stelle ich sie immer vor unser Haus mit dem Hinweis: "zu verschenken"... das ging immer super weg und ich freu mich, dass es nicht sinnlos geschreddert wird ;) LG, Sammy

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    1. Allerdings, Du machst so großartige DIY's, Deine Kreativität ist wunderbar! Und wie gerne würde ich mal an Deiner Straße vorbeikommen, wenn Du was rausstellst! ;)

      Diese Unwissenheit von der Du schreibst macht mich ab und an echt bekloppt. Da will man irgendwie drauf achten und wenn man nachfragt, bekommt man nicht selten ein Achselzucken. Recherchieren bringt einen auch nur selten weiter. Und wer hat auch die Zeit dazu? Ach, es ist ein so weites Feld!

      Danke Dir + liebe Grüße!

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  5. du bist ne Gute, das weiß ich schon lange liebe Maren ;o)

    leider gibt es bei uns nicht so arg viele Sozialkaufhäuser zum shoppen :o(
    denn ich liebe es auch mit meiner Neugiernase in den "schon gelebten Dingen" herumzuschnüffeln...uuuuh wie schöööön ♥.

    Meine Dinge die ich nicht mehr haben möchte gebe ich übrigens auch dort ab, ob Hosen, Bücher oder Vasen, die freuen sich über alles was sie bekommen können, so macht schenken auch Spaß ♥


    Grüßchen an Dich
    Petra

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    1. 'Ne Gute, pfft! Klingt schön, is aber lange nich so.
      Danke Dir, liebe Neugiernasenschwester!

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  6. Toll toll toll! Und danke für deine Ehrlichkeit - ich glaube wir würden uns sehr gut verstehen im echten Leben.
    Ich finde es so gruselig, dass viele Wohnungen über die man so im Netz (sei es auf IG oder bei solebich) stolpert alle so gleich aussehen. Zwar irgendwie schön - aber doch sehr gleich und alle voll mit Ikea + dem was halt gerade so trend ist.
    Ich bin da (in einigen Fällen) auch keine Ausnahme, aber gerade Erbstücke und Flohmarktfunde sind doch (abseits davon das es natürlich auch nachhaltiger ist als Presspappe vom Schweden) genau das was eine Wohnung eine Seele gibt und was sie zu einem zuhause macht & Muckeligkeit verströmt. Und ich mag es ja gerade so, wenn ich zum Beispiel meine neuen Glasvasen und angucke und weiß 'Grauer, verregneter Morgen, 7:30, letzter Stand in der vorletzten Reihe, alte freundliche Dame, 2.50€' oder bei Erbstücken in Erinnerungen schwelgen kann.
    Klar, ab und an mal was neues ist super & sieht auch ziemlich super aus, aber die Mischung macht's halt einfach ;)
    Liebste Grüße aus dem Norden!

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    1. Echt jetze, wenn Ikea was Neues rausbringt, bin ich weg. Aus Wohncommunities sowieso. Zum Einen ist diese gemeinsame Freude eine schöne Sache, die Teile sind ja mitunter auch echte Augenweiden, aber ich kriege meine Informationen nicht mehr verdrängt. Mir schwillt der Kamm beim ständigen Aufploppen von werbewirksamen Blogbeiträgen, FB-Post's, IG-Bilderkes etc..
      So sehr ich viele Menschen dahinter sehr mag, sie sind ja zum Glück mehr als ne z.B. Ikea-Kundin.

      Hm, ja, dieses Gleichaussehen... Bei dem Wunsch nach Individualität (als Einzelperson mit unverwechselbarer Persönlichkeit wahrgenommen zu werden) ist die Notwenigkeit von Anerkennung per Geburt mitgegeben. So individuell wir auch sein mögen, wir brauchen alle unsere Weggefährten. Deshalb finde ich das miteinander Strömen im Fahrwasser der vielen Trends als nicht vermeidbare Konsequenz. Ob Trend, reißender Strom, Gegentrend, Bachlauf, gar kein Trend - nie allein. Und ich verzettel mich gerade.

      Deine Flohmarktfreuden und Erbstückerinnerungen treffen es auf schönste Weise!
      DAS ist wertvoll!

      Herzliche Grüße!

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    2. Zum Gleichaussehen. Ja, klar, auf jeden Fall. Alles nur anti-anti und ultra individuell ist auch nichts für mich. Man inspiriert sich ja gegenseitig und man sucht ja zum Teil auch gezielt nach Dingen, die man bei anderen gesehen hat und die man bei denen schön fand - und folge dessen geht man mit Trends und klar, wenn man einem Trend folgt, dann ähneln sich die Butzen auch etwas.
      Ich meinte jetzt tatsächlich solche Wohnungen, die wirklich nichts persönliches haben und wo alles neu und schick ist (und es sieht ja auch meistens schon aus), in weißem Klavierlack und mit den selben Stühlen und und und. Pfui.
      Aber die Menschen die in solchen Wohnungen leben würden vermutlich bei dir und bei mir 'nen Rappel kriegen.
      Ich glaub' leben und leben lassen ist da die Devise ;)

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    3. Ich stelle mir bei solchen Clean-Chic-Bildern immer vor, dass die "scheinbaren" Hochglanzbewohner beim Fotografieren in Filzpantoffeln mit dem Rücken vor Eiche-Rustikal, Omas geknüpftem Wandteppich, Bügelbrett und vollem Wäscheständer stehen. Also bei mir sieht das schomma so aus! Ohne die Eiche. ;)
      Aber wahrscheinlicher ist, dass es rundum so aussieht und einfach ein weiterer "Trend" der Wohnfreude ist!

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    4. Hihi, ja wohl wahr. Ich denke mir bloß immer, dass man da doch jedes Staubkorn sehen muss und das ich das nicht putzen wollen würde ;)

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  7. Weißte was irgendwann noch passieren wird? Ick muss dir vermutlich die Liebe gestehen für deine Gedanken, dein Verhalten und dafür, dass du geradeaus denkst, schreibst, machst. Ach du weißt schon. Das mit dem Konsum und dem ewigen Neu überall ist so leidig und füllt den Glücksvorrat nur kurz. Denn wenn man ehrlich ist, haben viele Dinge und das Drumrum eine Halbwertzeit von einem Pups - so, das muss mal gesagt werden. Ressourcenverschleuderung inklusive. Mich freut ganz besonders, dass du so offensiv alles beschriftet hast und damit auch den Unkritischen klarmachst, dass man mit Plunder und ohne Kreativität und Liebe zu Dingen nicht so schön wohnen kann oder zumindest nicht so "zufrieden". Das ist übrigens auch ein Grund warum ich auf bestimmten Wohnplattformen für mich keinen Platz mehr sehe. Künstlich, katalogig und immer mit diesem Hauch des Neides anderer.
    Hoffentlich treibt es mich irgendwie mal nach Kölle, denn ein gewissenhaft unkapseliger Kaffee und nem Gespräch nach freier Schnauze, das würd mir gefallen!
    Hab et jut!

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    1. Du sprichst mir aus der Seele, liebe Franse! :)

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    2. So ist das mit dem Pups. Eine oberflächliche flüchtige Glücksflatulenz!
      Oha. Naja. ;))

      Die Idee des Beschriftens habe ich einer Wohncommunity zu verdanken und fand es da eher befremdlich, aber von der Methodik doch gut! Da soll/kann man je Produkt auf dem Foto die Marke und Herkunft angeben, kennste' vielleicht. Bei mir steht da also ständig "2.Hand, Sperrmüll, Flohmarkt, Selbstgemacht, Erbstück". Und nicht zuletzt dank der vielen Fragen anlässlich der Homestory ist mir erst bewusst geworden, wie wenig Neues ich tatsächlich habe.

      Ach Franse, wie gerne ich mit Dir so frei Schnauze mal reden würde ... hier, bei Dir, am Meer, total egal! Ich wünsche es mir.

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    3. Weißt du was mir noch einfiel? Die Menschen die nur um des Kaufens willen Dinge kaufen. Und da ist es eigentlich egal ob du zu den großen schlimmen Kapitalisten oder auf den Flohmarkt gehst. Weißte? Da kennen wir ja aber auch einige, die nur um "Neues" in wöchentlich wechselnder Manier auf irgendwelchen Onlineplattförmchen oder auf ihrer eigenen Seite zu präsentieren die Finger wund kaufen anstatt ohne Konsum und nur mit Phantasie und Vorhandenem was zu kreieren. Oder einfach mal "für sich zu leben" -Konsum um die Weiten des Netzes zu füllen, so könnte man es vielleicht ausdrücken ;)

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    4. Liebste Franse, wir müssen uns eben doch, wie vor langer Zeit geschrieben, eine gemeinsame Blog-Aktion zu diesem Thema überlegen. :)

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    5. Da bin ich sowas von sofort dabei!!!!! B

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  8. Hi Maren,
    hach, siehste, bei emmaus war ich schon lange nicht mehr...obwohl direkt umme Ecke!
    Früher in MG bin ich noch viel öfter in Second Hand Läden gegangen. Hephata ist da ganz toll, die holen auch ab, wenn man Altes nicht mehr möchte. Da gibt´s sogar ne eigene Gärtnerei mit super tollen Pflanzen, lohnt sich!

    Liebe Grüße,
    Moni

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    1. Was für ein toller Tipp!! Pflanzen! Da muss ich mal hin.
      Danke Dir, liebe Moni!

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  9. Schöner Artikel! Ich liebe sie auch diese Gebrauchtwarenhäuser. Meine Holzkerzenständersammlung ähnelt deiner und auch sonst habe ich dort schon viel schönes und gutes gekauft. Schnell rutscht man mit rein in diesen Hype // die Lust auf Neues Schönes. Viel mehr Spaß habe ich aber auch am Alten Schönen. So weit wie du bin ich aber noch nicht. Du hast ein super Händchen und anscheinend auch großes Trödelglück!
    Wo fängt man an // Essen vom Discounter, Fleisch aus Massentierhaltung, Kleidung aus Billigfertigung. Bei vielem spielen wir nicht mehr mit, aber es ist immer noch viel Luft nach oben.
    Danke für den neuen Anschub! Liebe Grüße, Anja

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    1. Da sagst Du was! Wo fängt man an... Es mag wie ein Riesenberg erscheinen, vor dem vielleicht viele kapitulieren. Aber viele Anfänge sind so miniklein, dass man sie einfach nur wissen müsste.
      Bestes Beispiel sind immer wieder Plastiktüten-Käufe. Es ist so leicht n Beutel dabei zu haben. In der Tasche, im Auto,... Es ist nur eine Änderung der Gewohnheit. Und so gibt es in zig Bereichen Kleinigkeiten die einem nix abverlangen, die man einfach nur wissen muss.

      Deshalb fänd ich mehr Austausch über diese Kleinigkeiten total gut! "Wie mache ich das, wie machst Du das."

      Ja, es ist noch viel Luft nach oben!
      Danke Dir!

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  10. Liebe Maren,

    dieser Post führt mir erst vor Augen, warum ich dein Blog/ Dich so klasse finde. Ich kann diesem PrimarkIkeaH&MEinheitsbrei nicht mehr sehen. Ich ersetze gerade nach und nach meine Ikea-Erstausstattung durch Möbel, die bleiben sollen. Natürlich hätte ich gerne schicke skandi-Designerstücke, aber ich kann sie mir 1. nicht leisten und 2.: es gibt so unfassbar geile Vintagestücke! Darum stehe ich so auf Ebay-Kleinanzeigen. ich habe mir für 80 Euro einen tollen 50er Jahre Wohnzimmervitrinenschrank gekauft. Viel schöner, viel individueller als jedes Ikea-Teil. Es trifft nicht jeden Geschmack, aber genau das macht ja Individualität aus!

    Nachhaltigkeit bzw. Müllvermeidung beschäftigt mich immer mehr. Ich habe den/ das Blog Trash is for Tossers entdeckt und versuche jetzt, Plastikverpackungen völlig zu vermeiden. Mich begleitet eine Glasflasche durchs Leben, in dem ich frisches Leitungswasser einfülle... usw. Winzige Veränderungen, die viel mehr "impact" haben, als man sich vorstellen kann.

    In diesem Sinne: Auf die Zukunft!
    Steffi

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    1. Herzlichen Dank, Steffi!

      Genau mein Ding, was Du da beschreibst! Mit wenig Budget, aber mit Zeit, es sich nach und nach schöner und eigen machen.

      Danke für den Blogtipp! Kenne ich nicht, gucke ich mir an. Also das mit dem Wasser in Flaschen habe ich ehrlich gesagt noch nie richtig verstanden. Schon in meiner Kindheit habe ich Leitungswasser getrunken. Irgendwann zog der Sodastream bei uns ein. Und heute habe ich Glaswasserflaschen hauptsächlich für Gäste, denen Leitungswasser nix ist.

      Ich habe es eben schon oben bei Anja geschrieben, ein Austausch über diese Kleinigkeiten finde ich super. Beim ersten Überfliegen, ich glaube Dein Blogtipp bezieht sich genau darauf?!

      Auf die Zukunft + liebe Grüße!

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  11. Liebe Maren,
    wohl wahr und toll, dass du das auch einmal so sagst! Ich versuche auch weniger neu zu kaufen und mehr selbst zu machen. Trotzdem fühle ich mich ertappt, denn durch Ikea gehe ich trotzdem gerne und die neue Kollektion finde ich auch sehr schön (ums nichts davon zu kaufen, gabs bei mir aufm Blog eine kleine DIY-Reihe)...Aber ich finde es schön, dass ich nicht alleine mit diesen Gedanken bin oder gar die Einzige, dich sich arg verkrampft, wenn vor mir an der Kasse alle wie selbst verständlich ins Tütenfach greifen und am besten noch alles extra in Obsttüten eingepackt haben...

    Viele Grüße

    Claudetta

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    1. Das finde ich gut! Die DIY-Reihe als Alternative zum Hype. :)

      Wobei, es mir echt wichtig ist, jeder muss für sich gucken wie er was mit seinem Gewissen ausmacht. Wer sind wir, das wir übereinander urteilen könnten? Ich schaffe es ja selber nicht immer, mir selbst treu zu bleiben. Und was sollte das auch bringen? Jedem sein Augenmerk, sein Gewissen, seine Unzulänglichkeit, sein Anliegen, seine Tatkraft, ... Darüber Reden finde ich wichtig (das sage ich jetzt auch mir selbst). Denn sonst wird das nix mit dem "voneinander ne Scheibe abschneiden".

      Danke Dir!

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    2. Wie recht du hast! Hauptsache man hat erst einmal das Bewußtsein dazu...Das fehlt ja bekanntlich diversen Persönchen :-)

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  12. Halloho,
    Ich mache es einfach so, daß ich extrem bewußt und vor allem sehr, sehr wenig kaufe. Für mich als Mann - nur ein Mann nennt sich Tigerbabe- ist das sehr einfach. Ich bin einer der Wenigen, die leer aus dem IKEA kommen, der von Messen und Ausstellungen nicht tonnenweise Prospekte mitnimmt, weil sie nichts kosten usw. In der Tat, wenn ich die "Solebich" Wohnungen sehe wird mir schlecht. Kein Esszimmer ohne Eames Stühle, kein Klischee zu platt. Aber komisch, wenn man es lang genug sieht, gefällt es einem, obwohl es unendlich langweilig und gleichförmig ist. Erschreckend, daß nach der Klammotten Uniformierung, nun offenbar die Wohnungen dran sind. Was dem einen seine Chucks, sind dem anderen seine Eames Stühlchen. Ich glaube, in Berliner Lofts darf man nur einziehen, wenn man einen Schaukel Eames mitbringt. Man sollte aber ein weißes Fell darauflegen, weil das Hammer originell ist. Nonkonforme Grüße !

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    1. Hm, ja, geht mir ähnlich. Ich hatte einige Designträumchen (nein, nicht den Schaukelfelldings ; ) ). Dank der Bilderflut von Wohnungsbildern sind mir einige Träumchen zum Albtraum geworden. Übersättigt. So geht es mir auch bei Liedern oder jeden Tag Rosenkohl. Und dazu tragen die Designreplika maßgeblich bei.

      Ich kann mir z.B. einen Eames Lounge Chair nicht leisten und diese Ausaat finde ich gut! Es ist etwas besonderes, nicht oft zu sehen. Durch Replika für Jedermann passiert das gleiche wie mit Louis Vuitton, ein Werteverfall der Marke und der Achtung des Design(er)s. Die Kurzkurzfassung.

      Aber wie ich oben kommentiert habe, halte ich bzgl. der Einrichtung die Neigung zur Konformität für eine natürliche Triebfeder jeden sozialen Wesens. Das macht schomma irre Spaß und ist ein andernmal völlig überzogen.

      Danke Dir! Tigerbabe!

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  13. Glückwunsch, liebe Maren zu diesem Post, in dem so viel Wahrheit steckt !!! Ich bin ja bekennende Konsumverweigerin und kaufe nur, wenn es gar nicht anders geht (meistens jedenfalls ;-) ) Jetzt habe ich ein schlechtes Gewissen wegen der Tulpen, aber ohne sie geht es im Frühjahr glaube ich nicht und jetzt mal ganz krass: am umweltverträglichsten würden wir leben, wenn wir überhaupt nicht auf der Welt wären, oder ;-)
    Aber, nun sind wir nun einmal da und müssen schauen, wie wir es schaffen über die Runden zu kommen einerseits ohne allzu viel Schaden anzurichten und andererseits so, dass unser Leben nicht nur aus Askese und Verzicht besteht. Und diesen Mittelweg gilt es zu finden und eines zu üben:
    Rücksicht !!! Unseren Mitmenschen gegenüber, der Natur, den Pflanzen und Tieren.
    Das Lebensziel kann nicht die Gewinnmaximierung sein, das fette Konto, das dicke Auto, die andere neidisch machende Einrichtung. Es gibt durchaus höhere Ziele, die zu einer größeren Zufriedenheit
    führen, aber, da schreibe ich nichts Neues.
    Wenn ich mir so manche Blogs anschaue, dann kommt mir der Verdacht, das Bloggen wurde erfunden ,um den Konsum anzuheizen, da werden Posts geschrieben, die sich mit nichts Anderem
    befassen, als mit der neuesten Errungenschaft und auch der DIY-Trend scheint mir manchmal durchaus initiiert, wenn ich schaue, was es in den Bastelläden so zu kaufen gibt und zu welchem Preis ...
    So...stopp jetzt...
    Viele herzliche Grüsse , helga

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    1. P.S. Deine Fotos sind der Hammer !!!

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    2. Das schlechte Gewissen hatte ich auch! Wie oft habe ich mich auf sie gestürzt. Gelechzt nach Grün und Farbe und Frische, dem Wintergrau entgegen. Das Wissen um die Giftstoffe, die Menschen übelst krank machen und Land vergiften minimiert meine Lust gegen Null. Aber es gibt ja schon jahreszeitbezogen eigentlich genug + ein Blumenhändler dem ethische Werte ein Anliegen sind, ist gold wert. Ich wurschtel mich noch so durch, habe nicht den Einen und frage viel nach. Oder pflücke im besten Fall am Wegesrand. Dazu komme ich hier in der kölner Mitte nur selten.

      Oh ja, ich bin fassungslos über die Haul's bei Youtube und frage mich, wäre ich 25 Jahre jünger, würde ich das auch machen?
      Fakt ist, ich finde es schlimm wie einfach eine Jeans für 8 € von Primark das Wissen um menschenverachtende Zustände vergessen lässt. Denn, die meisten wissen es. Ich finde es schlimm, dass die Gier nach Aufmerksamkeit und Ruhm so groß ist, dass viele für dieses Unternehmen kostenlos, fröhlich und werbewirksam in die Kamera lächeln.

      Ja, Stopp jetzt.... ein unerschöpfliches Thema!
      Danke Dir, Helga!

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  14. Hallo Holunderblütchen,
    Finde ich interessant, was du über Blogs sagst. Man wird durch die Blogs ja erst auf Dinge aufmerksam die man sonst gar nicht kennen würde. Meine Konsumverweigerung entspringt nicht ideologischen Gründen, sondern schlicht der Tatsache, daß ich schon sehr viele Fehlkäufe getätigt habe. Schuhe, die nicht passen, teure Kunst, die mir dann auf Dauer doch nicht gefällt, Dekozeugs, das ich drei Tage später nicht mehr ertragen kann...Wie immer: die Grundlage des Genusses liegt in der Abstinenz. Wenig und vor allem teuer kaufen, ist die Devise. Mit dem Besten macht man nie etwas verkehrt, mit Ramsch immer.

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    1. Und das ist doch an sich toll!? Also das Blogs als Gesamtes eine Wirkung haben. Deshalb braucht es die Vielfalt, Wissensaustausch und auch Werbung. Denn ich habe noch nicht verstanden, was an Werbung per se schlecht sein soll. Auf Blogs bezogen sollte es für meinen Geschmack dezent eingesetzt werden, weil der Mensch hinter dem Blog für mich maßgeblich ist, aber dann muss es m.E. einzig zum Blogger passen. Und deshalb werbe ich selten, aber ab und an für Dinge, die mir optisch, ethisch oder warum auch immer gefallen, ob ich nun wie hier für die Nennung der Läden nix kriege oder ein anderes Mal eine Kooperation eingehe und für ein Unternehmen werbe, das ich gewissenhaft als Alternative zu Ikea und Co. empfehlen möchte.

      Ich würde gerne Blog-Werbung für Zahnpasta ohne Kunststoff sehen, vegane Wimperntusche die gescheit tuscht, n Blumenhändler bei dem ich mir keinen moralischen Kopp machen muss, etc. Also wenn Du n Tipp hast!?

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  15. Sehr schöne Denke, ähnlich bei mir. Ich bin auch zwei Mal im jahr beim Haus- und Hoftrödel im Viertel dabei, weil ich lieber weiterreiche als wegschmeiße. Oder dann in die Kleiderspende, aktuell in die Zeltstadt. Aber es könnte noch öfter besser klappen beim Einkaufen. Manches geht fü mich gar nicht ...Xenos, Primark und Co. Aber oft ist die Versuchung groß beim Schweden oder so.

    Hut ab! Antje

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    1. Ohja, groß ich die Versuchung! Ich darf gar nicht daran denken, wieder einen Adventskalender bestücken zu wollen. 1€-Läden, Hema und Co. waren da die Anlaufstelle Nr.1! Vorbei. :/

      Liebe Grüße!

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  16. Da hast du wohl recht. Ich merke das am Tag sicher mehr als einmal. Greife ich im Supermarkt zu den Eiern oder diskutiere mit der Freundin über ihren neu angeschafften Bioethanolofen. Irgendwo steckt immer eine kleine (oder große) Ungerechtigkeit. Wunderbar wenn man bei sich im Kleinen anfängt und Veränderungen vornimmt. Das wird nicht gleich die Welt verändern, aber es ist ein Anfang. Sicher muß ab und an der ein oder andere Glücklichmacher bei den Käufen dabei sein. Aber da verhält es sich wohl wie bei allen anderen Dingen auch. In Maßen... ,). Grüße von hier zu dir, Sabine

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    1. Sehe ich wie Du!!
      Liebe Grüße zurück!

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  17. Also ... vieles schon gesagt, manches davon denke ich auch. Von perfekt bin ich weit entfernt, dafür viel zu gegensätzlich. Ich kaufe mein Fleisch nur beim Metzger - fahre aber ein dickes Auto. Ich hole viel in Second Hand-Läden - aber auch beim Schweden. Weggeworfen wird wenig (schon gar keine Lebensmittel), getauscht, verschenkt und wieder verkauft, aber manchmal geht dann doch was in die Tonne. Und verführen ... lass ich mich dann doch immer mal wieder. Obwohl selber in der Werbung tätig, gehe ich ihr doch auf den Leim. Hm.

    Herzlichst gegrüßt liebe Minza,
    Steph

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    1. Ja, sisse, bei den Lebensmitteln, da habe ich sowasvon Optimierungsbedarf! Mir wird zu oft ne Tomate schlecht und der Frischkäse ranzig. Zu spät für Foodsharing, was ich sonst für so ne Überfluss-Fälle im Hinterkopf habe.

      Herzliches zurück, liebe Steph!

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  18. Danke, danke, danke! Super Beitrag und so viel Arbeit, die sich aber lohnt! So plakativ vor Augen geführt, habe ich mich hier selbst mal umgesehen. Überwiegend Flohmarkt, Sperrmüll, Second Hand aber eben auch noch Ikea, wobei das meiste schon zeimlich alt (und teilweise geschenkt) ist. Mir geht diese IKEA-Hörigkeit allerdings schon lange auf die Nerven und Du hast recht, Zustimmung reicht nicht aus. Drüber reden muss man! Mir haben meine Eltern glücklicherweise schon vorgelebt, dass man nicht alles (neu) kaufen muss, wie glücklich ein Sperrmüllfund machen kann, man soooo vieles selbst machen kann, Flohmarkt statt Kaufhaus, Nachhaltigkeit, usw. Sie sind da allerdings weitaus konsequenter als ich. Es ist halt auch Arbeit und erfordert Um- und Andersdenken. Vielen Dank + schöne Grüße, Wiebke

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    1. Du sagst es, die Ikea-Hörigkeit. In diesen Wochen hatte ich wieder den Eindruck allein auf weiter Flur zu sein mit meiner I-Antipathie. Deshalb bin ich tatsächlich überrascht über so viel Zustimmung und andere, mildere, konsequentere Denkweisen zum Thema insgesamt! Ich dachte wirklich, dass ich mit ordentlich Gegenwind konfrontiert werde. Auch sehr wertvoll in meinen Augen, deshalb der Druck auf den Veröffentlichen-Button.

      Auch ich habe diesen "Stil" meiner Mutter zu verdanken. So nachhaltig, kreativ ich die Fähigkeit "aus nix was zu machen" finde, ich habe mich lange dafür geschämt, war traurig, finanziell nicht so gut aufgestellt zu sein. Damals hätte ich meine ersten kleinen eigenen Butzen nicht so ausgepreist zeigen wollen. Heute finde ich sie rückblickend wunderbar + bin froh, dass sich daraus eine bewusste Haltung entwickelt hat die sich rundum gut anfühlt.

      Danke für Dein Erzählen!

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  19. oh, je! hier steht so viel und ich will garnicht so viel schreiben wie ich denk, denn dafür habe ich keine zeit.
    ich mag diesen beitrag sehr und deine gedanken. ich geb dir recht mit allem. ich fühl mich manchmal schuldig, denn ich liebe ikea. und ich liebe auch wohncommunitys. ich gucke gerne,aber mach mir das bewusst . ich geh auch nicht mehr zu depot, weil ich genervt davon bin, dass ich ständig neues brauchen soll oder will. ich habe glück, denn ich darf noch kaufen für meine arbeit - aber das weißt du ja. zu hause, habe ich aber das gefühl nichts mehr zu brauchen, weil ich alles im überfluss habe und vieles ist ja eh vom flohmarkt und vom sperrmüll. aber was soll ich bloggen, wenn ich nichts mehr verändere. und ich verändere ja so gerne...hach,...
    aber alles ist gut und ich glaube du hast über ein thema gesprochen, dass trend wird oder gerade ist und es wird ein umdenken geben. lg von mir (ich fühl mich schlecht jetzt)

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    1. Oh nein, nicht schlecht fühlen. Bitte! Du bist die Kaiserin des Sperrmülls und der Flohmarktfundstücke! Dadurch wandelt es sich doch ständig bei Dir!?! Und wenn hier und da das Gewissen ruft, ist doch ne Herausforderung die zu wuppen ist!? ;)
      Nicht schlecht fühlen!! Liebe Grüße!!

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  20. Hallo! Super Artikel. Ähnlich siehts hier auch aus, nur nicht so aufgeräumt :)

    Dein Sperrmüll ist echt toll! Meine schönsten Möbel sind auch vom Müll. Am tollsten finde ich die Geschichten, die manchmal dahinterstehen. Zb. mein Lieblingsschrank aus dem Sperrmüll meiner alten Schule gerettet, mit dem alten Bollerwagen nach Hause gebracht und dabei fast die Arme gebrochen oder so. Leider habe ich auch Ikea-Sachen. Wenn ich nochmal von vorne anfangen könnte, würde ich irgendwie ne Schreiner-Ausbildung dazwischenquetschen, um meine Möbel selbst bauen zu können. Das wäre toll.

    Liebe Grüße!
    <3

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    1. So issses, die Geschichten die hinter manchem Möbel stehen sind wunderbar! Mit dem Bollerwagen..., herrlich! :)
      Schreinern ist toll, würde ich auch gern können, dann wäre mein selbstgebautes Bett auch im Detail schön!

      :) LG

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  21. Wow, was für ein Post! So viele Eindrücke und Infos muss ich erstmal verarbeiten! Vielen Dank für die tollen Tipps, vielleicht düse ich heute direkt mal mit meiner Hundedame auf dem Fahrrad nach Bickendorf! Weiter so! Liebe Grüße, Souhela :-)

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    1. Und? Wart Ihr schon da? :)
      Danke Dir + liebe Grüße!
      _______________________

      Ich wollte noch mal sagen, also falls es jemand liest... Ich schätze, so im Schnitt finde ich alle 5-10 Besuche im 2.Hand-Kaufhaus n Knaller. Wie geht das Euch anderen Trödelfindern? Ich gehe demnach oft auch ohne was raus und habe nur n Schwätzchen gehalten. Mal so zur Einschätzung und gegen zu hohe Erwartungen. ;)

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    2. Mensch, nein, leider war ich nicht dort - wie so oft kommt doch was andres dazwischen! Aber verschoben ist nicht aufgehoben! Auf jeden Fall freue ich mich über die Tipps. Nen Knaller finde ich selten, aber vielleicht kenne ich auch nicht die richtigen Anlaufstellen. Ich mag gerne den Flohmarkt am Unicenter in Köln. Von dort habe ich einen Teppich, kleinen Wohnzimmertisch und einige Vasen :-D. Auch nicht schlecht!

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  22. Minza!!! Ich gehe mal davon aus, daß Deine Postbox überquillt vor Kommentaren aber ich möchte mal behaupten, das war ein Treffer ins Schwarze. Oder mitten ins Herz. Oder Punktlandung. Du weißt schon... Ich gehe eigentlich mit jedem Punkt mit aber ich gestehe: ab und zu bin ich doch ein Opfer der schönen Dinge... der Drang sie zu besitzen ist viel viel viel weniger geworden (zum Glück) aber regelmässig anschauen kann auch schon sehr sehr schön sein. Blogs sind immer wieder eine kleine Herausforderung allerdings sehe ich immer auf einem bestimmten Teil reine Wiederholungen - das gleiche Produkt wird mehr oder weniger intensiv beworben und die Einrichtung sieht überall gleich aus ;o). Ist nicht böse gemeint, sondern eine Feststellung und ich finde es auch interessant, wie anscheinend Blog & co uns auch prägen und beeinflussen.
    Was Konsum betrifft, sind wir innerhalb der Familie auch einen kleinen Schritt weiter. Unsere Flurkammer / Keller wurde entleert, fast alles wurde über Kleinanzeigen gebraucht an den Mann gebracht. Damit es schnell geht, unter dem evtl. gerechtfertigten Preis oder aber mit dem Wissen, der nächste kann es wirklich gebrauchten (Buggy, Kinderautositz, div. Möbel...). Im Dezember letzten Jahres hab ich ausserdem 5 Kisten bei der Arche in Berlin gespendet. Alles Bekleidung, die top in Ordnung war und die wir nutzen würden, wenn wir denn reinpassen würden - denn das ist mein eigenener Anspruch, wenn ich gebrauchte Dinge weitergebe - in welcher Form auch immer. Spielzeug ist von uns in die Kita gewandert und wurde mit großer Freude genommen. Der Vorteil bei der Arche ist, das auf der Website immer genau steht, welcher Standort was aktuell am dringendsten benötigt - ich finde das sehr effizient.
    Mein Sohn liebt die lustigen Taschenbücher, mir sind sie neu schlicht und ergreifend zu teuer. Jetzt konnte ich ihn überzeuge, auf dem Flohmarkt danach zu schauen. Sie kosten maximal 1/3 und sind meist noch gut in Schuss. Das schont seine Spardose, meine Nerven und die Teile werden nochmal gelesen.
    Mein Mann hat mich längere Zeit belächelt, aber nachdem wir uns kurz dem Umzug ein Auto gebraucht gekauft haben, war kein Geld mehr für die Couch da. Im Netz hab ich dann eine ersteigert, die perfekt reinpasste. Jetzt ist mein Mann (der eh kein wahnsinnig krasser Konsument ist) nur entspannt, wenn ich auf dem Trödel rumgurke und u.a. nach altem Spielzeug für die Kids schaue. Ich habe versucht, unseren Plastikmüll zu reduzieren - ich gebe zu, es fällt mir schwer. Es liegt nicht an der Plastiktüte, die gibt es schon lange nicht mehr, da ich immer zwei Stoffbeutel bei mir habe, aber es ist schon sehr ärgerlich, das so gut wie alle Sachen verpackt sind. Das driftet jetzt etwas von deinem Thema ab, da es eher die andere Seite beleuchtet. Ich habe aber dennoch irgendwie das Gefühl, daß sich in den letzten Jahren ein stärkeres Bewusstsein gebildet hat und daß man auf diese Erde / Welt / Planeten besser aufpassen sollte, wenn man noch etwas länger etwas von ihm haben möchte - und das betrifft dann 2nd Hand, Recycling, Trödel etc. etc. etc.
    So, das ist jetzt ein ganzer Roman geworden, aber wie gesagt, das war ne Punktlandung. Dicken Gruss von der Spree! Die Frau M.

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    1. Herzlichen Dank für Deinen Roman, Frau M.!!

      Ja, die Wiederholungen. Ich halte das allerdings (ich wiederhole mich ;) ) für einen ganz natürlichen Prozess, dem man sich in welcher Stilrichtung auch immer, mal mehr und mal weniger ausgeprägt und mehr oder weniger bewusst anschließt. Wir Rudeltiere.

      Den wachsenden Stellenwert von Blogs & Co. finde ich auch sehr interessant. Und nicht nur gut! Ein anderes Thema, ein weiterer Roman. ;)

      Eine Liste mit Nummern der vorhanden Lustigen Taschenbücher, um nach gebrauchten Ausschau zu halten, habe ich immer noch im Portemonnaie. :)) Obwohl er sie mittlerweile dann doch nicht mehr liest.

      Eindrückliche Überzeugungsarbeit hast Du da "mit Couch an Mann" geleistet! ;) Ist doch auch super, es ist ne gute Sache und man spart auch noch Geld! Wo gibt's n sowas?

      Kunststoff zu vermeiden wird einem auch echt schwer gemacht. Der Tütenlos-Laden der in Köln geplant war, hat es mittels Crowdfunding leider nicht geschafft. Sie versuchen es anders. Aber ich hoffe, dass sich generell mehr und schneller was ändert + ich bleibe auf der Suche nach Möglichkeiten Plastik zu vermeiden. Angefangen bei der Zahnpasta, Fleecesachen habe ich eh nicht, etc.

      Ja, sehe ich wie Du, die Ökosache ist ein Trend. Endlich raus aus der Sozialfuzzi-Stricksocken-Teetrinker-Ecke (ähm, ich bin Fuzzi und Teetante ;) ). Auf Messen werden die Nischen zum Thema Nachhaltigkeit, Upcycling, etc. größer, die Nachfrage steigt. Gut so.

      Viele Grüße! :)

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    2. Liebe Minza! Ich habe nochmal nach diesem Posting gesucht, da ich Dir ein update senden wollte: wir haben endlich das Hochbett für Mini-Me gebaut. Bei den Kleinanzeigen hat einer in Berlin sein Hochbett für umsonst abgegeben, musste abgebaut und abtransportiert werden innerhalb von wenigen Stunden. Innerhalb von wenigen Stunden war es unsers. Da unsere Wohnung leider nicht so hoch ist wie ein Altbau, mussten die Pfosten etwas gekürzt werden, aber die reinen Kosten für das Bett betrugen ca 25€ für Schrauben etc. um alles zu befestigen - alles andere war da. Kostengünstiger geht es kaum und ich freue mich aktuell noch immer wie ein Schlumpf. Manchmal muss man auch einfach nur etwas geduldig sein. Dicken Gruss!

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    3. Liebe Frau M.,

      sehr sehr toll - ich freue mich mit!!

      Stimmt, Geduld braucht es ab und an in dieser Hinsicht, aber manchmal wird man auch mit mehr beschenkt als man dachte. Man = ich. ;)

      Liebe Grüße!!

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  23. Großartiger Post:
    Bravo und Chapeau!
    Ganz meine Meinung...auch wenn ich auch hin und wieder ein wenig "sündige"
    Aber ich fühl mich am wohlsten in geerbt, gefunden und vor allem selbstgemacht!
    Viele liebe Grüße,
    Kerstin

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    1. Vielen Dank für Kompliment und Beschreibung Deines Wohlfühlwohnens, Kerstin! :)

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  24. ...viele Gedanken zu den vielen Dingen dieser Welt!
    Großartig! Das mit dem Kreislauf der Dinge vom Sperrmüll bis zum sozialkaufhaus...sehr aufregend. ...die Geschichte die sie haben ...aber nicht erzählen.
    Die Dinge leben ihr Leben ..und begleiten die Menschen, sie bleiben eine zeitlang...und gehen dann weiter...und sind stumme Zeugen.Nur ein klein wenig erfährt man beim betrachten. ..wie alt sie sind...wo sie gemacht wurden. ..manchmal wer...auf Bildern steht ein Name...wie ihr letztes zu Hause war. .sind sie verstaubt und verfleckt..oder in einem Schrank "für gut" aufgehoben worden in Original Verpackung. .
    Es bleibt noch so viel Platz für Fantasie. ..welchen Weg haben sie in den Kriegswirren genommen. ..?
    Waren es "Flüchtlinge"..? Ein lautes Geflüster in den Häusern wenn sie alle reden könnten...
    Ja ich gehe gern auf Flohmärkte. .;-)
    Oft kommen Dinge zu mir die mir Leute schenken weil ich sie liebevoll betrachte und sie sagen dann.."Sie sind die erste die diese Puppe mit dem einen Arm bemerken!" Und schwupps wieder ein Findelkind mehr mit einem aus Resten gehäkelten Kleid mit perlmutt Knöpfchen am Kragen. .das eine Auge klemmt. ...

    Und nun? Jetzt sind sie alle da..diese Dinge? Und ich fühle mich Verantwortlich für ihre Zukunft!
    Möchte gerne das sie es gut haben und den "richtige n" finden. ..ist das verrückt?

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    1. Dinge, sie kommen und gehen. Geschichten bleiben.
      Und wie viele Geschichten so ein Möbelstück pro Mensch schon inne hat... Wie Du schreibst, könnten sie reden, es wäre ein lautes Geflüster.

      :)

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  25. Schön, schön, schön. Und so viele zustimmende Kommentare. Warum merkt man dann im Alltag um einen herum so selten was davon? Aber ich darf nicht motzen, das ist gerade bei mir zuhause teuer. ;)
    Ich finde es so toll, dass du deine Fotos beschriftet hast. Wie bei den Konsum-Kollegen - Und woher ist die Uhr? Wo kann ich den Pulli kaufen? Und wo diese Vase? - aber bei dir kann man eben (fast) nichts einfach nachkaufen. ;)
    Ich möchte auch noch mehr so werden, Schritt für Schritt. Wie du oben schon schriebst, perfekt wird man es eh nie schaffen. Aber man kann immer besser werden.
    Liebste Grüße zu dir,
    Eva (immer dankbar für Anregungen, bewusster zu leben)

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  26. Manchmal lohnt es sich doch, intensiv rückwärts zu lesen, denn dann findet man Sschöne Posts, die man verpasst hat. Danke dafür. Ein Ähnlicher liegt seit langem bei mir im Entwurfsordner, wenn auch etwas allgemeiner und doch spezieller in Bezug auf Lebensmittel. Ich kann diese dummen Sätze "Nicht jeder hat eben so viel Geld" und "man muss sich bio erst mal leisten können" nämlich nicht mehr hören. Nein, nicht jeder hat viel Geld, ich auch nicht. Und gerade aus diesem Grund kaufe ich keinen Billigramsch, der sofort wieder kaputt ist, sondern zeitlos schöne, hochwertige Dinge, die ich Jahrzehnte benutzen kann - in Gebrauchtwarenhöfen, auf Flohmärkten, über Kleinanzeigen und manchmal auch neu... es sei denn, ich finde sie auf dem Sperrmüll. Ab und zu überrasche ich mein Umfeld mit Kleidungsstücken, bei denen ich auf die Frage "Oh toll, ist das neu?" antworten kann "Ne, hab ich schon 25 Jahre im Schrank, gefällt mir immer noch und kommt nicht aus der Mode". Und heute habe ich angewidert zwei örtliche große Schuhläden verlassen, weil 95% aller Schuhe "Made in China", aus Plastik und mieser Qualität waren - auch die der bekannten Marken. Meine letzten Herbstschuhe habe ich vor 10 Jahren gebraucht gekauft... Klassiker von Kickers, sind jetzt doch etwas runter, aber nicht kaputt.
    Was ich nicht mehr brauche wird weiterverkauft, gespendet, verschenkt. Und das ist sogar ansteckend. Letzte Woche stellte ich das alte Fahhrad meines Vaters mit einem "zu verschenken"-Zettel dran vor die Haustür. Morgens war es weg... und vor der Tür des Nebenhauses stand ein Karton mit Büchern... mit einem "zu verschenken"-Zettel. ;-)
    Und wenn man selbst kocht, nicht raucht und nicht die Hälfte seiner Lebensmittel wegen unüberlegten Einkäufen in den Müll kippt, sondern ganz gezielt regional und saisonal beim Erzeuger einkauft was möglich ist, dann kann man sich frisch und gesund ernähren, ohne dafür mehr zu berappen als ein Industrieessen-Discounterkäufer.
    Dass der Verzicht auf den Massenbilligkonsum nicht bedeutet, schäbig, uncool oder unstylisch zu wohnen, sieht man an deiner Wohnung - das beste Beispiel.

    Herzlich, Katja

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    1. Jetzt habe ich grade den Kommentar von Frau M. gelesen und möchte noch anfügen, dass ich heute bei dem Discounter mit dem A Lauchstangen, Gurken und Zucchini einzeln und unverpackt gekauft habe - aus regionalem Anbau um die Ecke. Das war vor einem Jahr noch undenkbar. Verbraucher können etwas bewirken, denn wenn die Umsätze nachlassen, dann zieht auch der Markt mit. Und auf dem Markt gibt es eh alles uneingeschweißt und wird direkt in den Korb gekippt.

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  27. Danke für deinen Post! Ich VERSUCHE auch nachhaltig, ökologisch, sehr viel secondhand, fair, plastikfrei, regional, saisonal zu leben. Bei Neuanschaffungen schaue ich, dass sie aus ökologischem Anbau kommen. Und Billigläden meide ich schon seit Jahren.
    Das Ganze klappt eigentlich sehr gut, wenn man von Einrichtungsdingen mal absieht. Aktuell brauchen wir (da Umzug) eine neue Küche. Eine Schreinerküche wird es nicht - zu teuer. Ich bleibe bei Ikea hängen. Mittlerweile schocken mich die Preise (ich bin selbst handwerklich tätig). Und alles Plastik beschichtet, puuuuh! Noch habe ich mich nicht entschieden.....
    Danke fürs Anregen zur fairem, nachhaltigem Konsum und darin, Verzicht zu üben!
    LG Kathrin

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  28. Ein ganz toller Post, der zum Nachdenken anregt. Jetzt, wo ich eine Weile aus dem Studium raus bin und endlich richtig Geld verdiene, versuche ich auch mehr auf nachhaltige (und häufig auch einfach gebrauchte, dafür hochwertige) Kleidung, Möbel und Krams zu setzen. Das ist alles schwierig und leichter gesagt als getan. Und ich finde deine Haltung ganz wunderbar dazu und liebe den Satz "Weil ich grundsätzlich eine Haltung lieber lebe -von der man sich eine Scheibe abschneiden, hinzufügen oder es sein lassen kann- als zu missionieren."

    Daher: ich freu mich, dich morgen auf der Blogst kennenzulernen! :)
    Liebe Grüße
    Jenni

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  29. Für mich der allerbeste Blog-Beitrag, den ich je gelesen habe im weiten Meer der ewig gleichen Beiträge auf den unzähligen Wohn-,Lifestyle- und Minimalismus-Blogs.

    Ich habe mir den Beitrag als Lesezeichen abgespeichert und lese immer mal wieder rein und schaue mir vor allem die aussagekräftigen Bilder an. Deine so unheimlich tolle, stylische und individuelle Wohnung zeigt, dass Ideen und Kreativität durch kein Geld der Welt zu ersetzen sind.

    Danke für dieses nachhaltige und nachhallende Stückchen Internet. Ein wirkliches "Schatzkästchen" für mich.

    Liebe Grüße aus dem verregneten Leipzig von Constanze

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